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Actualidad
Mobilisierung der Gesellschaft gegen die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen.
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Die Bildungseinrichtungen von La Dorada/ Caldas stellen sich gegen die Rekrutierung.
Der interne bewaffnete Konflikt in Kolumbien hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, insbesondere auf Kinder, Jugendliche und Heranwachsende in den ländlichen Gebieten des Landes gehabt.
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Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sind zu Opfern geworden; einerseits, weil sie in Folge der anhaltenden Kämpfe zwischen Guerilla, Paramilitärs und den Mitgliedern der staatlichen Sicherheitskräfte in ihren Handlungen eingeschränkt und Opfer von Vertreibung sind; andererseits, weil sie gezwungen sind, Teil des Krieges zu werden, durch die Rekrutierung in die Reihen illegaler Truppen. Die Rekrutierung von Kindern durch illegale bewaffnete Gruppen hat zugenommen und sich zu einem ernsthaften Problem für das Land hinsichtlich der Menschenrechte entwickelt.
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Obwohl es derzeit keine offiziellen Zahlen gibt, ist UNICEF der Auffassung, dass es in Kolumbien etwa fünfzehntausend Kinder zwischen 9 und 16 Jahren gibt, die Teil der Rebellen bilden, und dass jeder vierte Rebell unter 18 Jahren ist. Darüber hinaus werden die Minderjährigen für Aktionen mit hohem Risiko, so wie die Aktivierung und Entschärfung von Antipersonenminen, Spionage, als Diener und sexuelle Sklaven für die Truppen eingesetzt und werden rekrutiert, weil sie ein verfügbares menschliches Potential präsentieren, das noch formbar ist und in der Lage ist, gefährliche Aktivitäten durchzufuhren, ohne die Risiken abzuwägen.
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Die Hauptgründe für die Verschärfung dieses Problems ist ein hohes Maß an häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch, welches die Kinder zwingt, aus ihrem Elternhaus zu fliehen, gekoppelt mit dem Mangel an Möglichkeiten, als Folge der extremen Armut und zudem der eingeschränkte Zugang zu Bildung; dies alles fuhrt dazu, dass sie sich von den illegalen Gruppierungen anwerben lassen. Die UNICEF hat offengelegt, dass von 3.911 demobilisierten Kindern zwischen 8 und 18 Jahren, 15% sagen, dass sie mit "Waffengewalt" verpflichtet wurden, während 85% es " freiwillig " getan haben.
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Die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen findet hauptsächlich in etwa sechzig Städten und Dörfern von zwanzig Departements des Landes statt. Folglich sollte die Rekrutierung von Minderjährigen aus einem kollektiven Handeln heraus verhindert werden, wo der Schutz von Minderjährigen wie der der Schutz einer ganzen Gemeinschaft betrachtet wird. In diesem Sinne hat AC- Colombia bei der Erfüllung seiner institutionellen Mission die "gesellschaftliche Mobilisierung gegen die Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden" als Alternative vorgeschlagen, um das Problem zu veranschaulichen und anzugehen, mit dem Ziel, verschiedene gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische und institutionelle Sektoren in die wirksamen vorbeugenden Maßnahmen gegen die Rekrutierung durch illegale Gruppierungen miteinzubeziehen.
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In der Förderung dieses Ziels und im Rahmen des Projekts "Zusammenleben und Versöhnung: Eine Erfahrung des sozialen Managements in der Gemeinde La Dorada" unter der Leitung der Europäischen Union, des Hohen Rats für die Wiedereingliederung und der Corporación Acción Ciudadana Colombia, AC- Colombia, wurde in der Bildungseinrichtung La Dorada am vergangenen 4. Juni 2010 die "1. Konferenz zur Sensibilisierung gegen die Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden in der Gemeinde La Dorada/ Caldas" durchgefuhrt.
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Diese Konferenz wurde von rund 200 Schülern und Lehrern aus öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen von La Dorada begleitet, um mit Vorbeugungsmaßnahmen gegen die Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden der Gemeinde zu beginnen, als Abwehrstrategie hinsichtlich dieser Problematik. Am Ende des Tages haben die Teilnehmer in diesem Sinne eine öffentliche Erklärung mit 8 Punkten kundgegeben. In dieser Erklärung bekunden die jungen Menschen an die offentliche Meinung die Notwendigkeit von:
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In dieser Erklärung bekunden die jungen Menschen an die offentliche Meinung die Notwendigkeit von: 1. Information der gesamten Bildungseinrichtungen der Gemeinde La Dorada über die Risiken für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende hinsichtlich der Rekrutierung seitens illegaler Gruppierungen. 2. Belehrung der Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden in Sachen Werte, als einen Mechanismus, um den Rekrutierungskampagnen der illegalen Gruppierungen entgegenzutreten. 3. Beratung der Familien über die Gefahren, Ursachen und soziale und rechtliche Konsequenzen der Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden. 4. Eingestehen der Tatsache, dass die Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden ein schleichendes Risiko in der Gemeinde La Dorada darstellt. 5. Entwicklung zu Botschaftern in der Prävention gegen die Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden. 6. Kennenlernen der Mechanismen, Personen und Institutionen, gegenüber denen die Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden angezeigt werden kann. 7. Anerkennung des Wertes des Lebens, der Familie und der Jugend beim Aufbau eines Lebensprojektes fern der illegalen Gruppierungen. 8. Förderung kontinuierlicher Aufklärungskampagnen, um sowohl die pädagogischen Einrichtungen, sowie die Gesellschaft im allgemeinen hinsichtlich des Problems der Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden zu sensibilisieren.
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Was ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Sagen Sie uns, wie wir die Rekrutierung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden seitens illegaler Gruppierungen verhindern können?
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