Unsere Initiativen
Die Teilnahme und Einflussnahme ziviler Organisationen auf die öffentliche Politik der Betreuung von Bevölkerungsgruppen, die durch den internen Konflikt in Kolumbien vertrieben wurden.
Trotz erheblicher Fortschritte bei Rechts- und Verwaltungsvorschriften im Hinblick auf die Befriedigung der Bedürfnisse von etwa 2.387.538 Menschen, die durch den internen Konflikt in Kolumbien vertrieben wurden, ist die Anerkennung ihrer Rechte noch weit von der heutigen Realität entfernt (*)
Neuere Studien stimmen überein, dass "trotz aller Anstrengungen der Regierung bei der Budgetierung und der Verwaltung des Systems, die Erfüllung der Beschlüsse des Verfassungsgerichtsurteils T-022, bei weitem nicht ausreichend ist" und "einen Mangel an politischem Willen zeigen, die Gleichung zwischen Haushalts- und institutionellen Möglichkeiten und dem Ausmaß und der Schwere des Problems ins Lot zu bringen." Insbesondere das Prinzip der Partizipation und sozialen Kontrolle in der Einbeziehung und aktiven Beteiligung der Vertriebenen, der Organisationen und Verbänden der Vertriebenen an Verwaltung, Definition, Entwicklung und Überwachung der nationalen Betreuungspolitik der vertriebenen Bevölkerung wurde nicht durchgeführt, was wiederum die Mitbestimmung der Zielgruppe bei der Identifizierung und Befriedigung ihrer Bedürfnisse begrenzt.
Die Initiative Partizipation und Eintreten von zivilen Organisationen in der öffentlichen Politik für Bevölkerungsgruppen, die durch den internen Konflikt in Kolumbien vertrieben wurden zielt darauf ab, "die mündige und qualifizierte Beteiligung der Vertriebenen und ihrer Organisationen bei der Analyse, Formulierung, Durchführung, Überwachung und Kontrolle der öffentlichen Politik, die darauf ausgerichtet ist, sich mit den Bedürfnissen der Vertriebenen zu befassen und auf die Prioritäten in der Zuteilung von Haushaltsmitteln für humanitäre Notprogramme und Programme zur wirtschaftlichen Stabilisierung zu pochen, auf nationaler wie auch auf regionaler Ebene, um die Rechte der vertriebenen Bevölkerung zu gewährleisten.
Die Aktivitäten umfassen Seminare, Workshops für zivilgesellschaftliche Organisationen in 5 Städten Kolumbiens, mit den höchsten Zahlen an Vertriebenen; Runder Tisch um Vorschläge zum Thema Interessenvertretung der Bürgerinnen und Bürger in der nationalen Politik der Unterstützung der Vertriebenen zu finden; bereichsgegliederte Foren zur öffentlichen Beratung; Runder Tisch zu Konsultation und Folgenabschätzung zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und staatlichen Institutionen, die das nationale einheitliche Betreuungssystem für die durch die Gewalt vertriebene Bevölkerung bildet - SNAIPD und Workshops zum Thema Kontrolle. Neben dem bereits genannten, entwickeln wir ein Handbuch für die Schulung und öffentliche Beratung der zivilen Organisationen über Strategien für den Umgang mit Vertriebenen und einen Lehrfilm, um die Rechte der Vertriebenen zu fördern, mit dem Schwerpunkt auf dem Prinzip der Mitwirkung und Kontrolle zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Verwaltung, Planung, Entwicklung und Überwachung der nationalen Politik der Betreuung der Vertriebenen.
(*) Offizielle Quellen zufolge könnten ein inoffizieller Anteil der vertriebenen Bevölkerung in Höhe von bis zu 30% vorliegen, so dass die Zahlen höher sein könnten, bis in Höhe dieses Prozentsatzes.
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