Unsere Projekte
Bewertung der Bedingungen der Vertriebenen in 14 Bezirken Kolumbiens 2008
Mit Mitteln der Agencia Presidencial para la Acción Social und der Cooperación Internacional - ACCIÓN SOCIAL, der Organización Internacional para las Migraciones -OIM, Misión Colombia und der Agencia de los Estados Unidos para el Desarrollo Internacional- USAID, ASSENDA S.A., in Zusammenarbeit mit der Corporación Acción Ciudadana Colombia wurde der Verband Colombia Sensible gegründet, um die "Bewertung der Bedingungen der Vertriebenen in 14 Bezirken Kolumbiens" mit Hilfe von spezialisierten Dienstleistungen durchzuführen. Diese Dienstleistungen bestanden in Hausbesuchen zur Bewertung und Festlegung der Überlebensbedingungen und Bedürfnisse der vertriebenen Menschen hinsichtlich humanitärer Hilfe.
Das Projekt wurde im Jahre 2008 in den Bezirken Valle del Cauca, Cauca, Nariño, Putumayo, Caquetá, Risaralda, Quindío, Caldas, Tolima, Cundinamarca, Meta, Boyacá und Casanare mit Hilfe der Entwicklung von 4 Phasen der Umsetzung durchgeführt:
1. Vorbereitende. Dies ist die Phase der Vorbereitung. Beinhaltet Aspekte wie die Schulung und Bildung der Arbeitsgruppe, das Verständnis der Mittel, die bei Hausbesuchen bei vertriebenen Personen angewendet werden und die Anpassung besagter Mittel an technische Umgebungen, wie die Planung der Arbeit im Feld.
2. Konzept für das Gebiet und Sensibilisierung der lokalen Behörden. Diese Phase soll die Auswertung der Sicherheitsbedingungen auf lokaler Ebene und den Kontakt mit den lokalen Behörden umfassen.
3. Datenerhebung in den Haushalten. In dieser Phase wird die Feldarbeit entwickelt, angefangen von der Durchführung von Hausbesuchen, der Beobachtung der Umgebung, Analyse und Reporting der konsolidierten Informationen jedes einzelnen Besuchs.
4. Analyse und Konsolidierung der Informationen auf Regionsebene. Diese Phase konsolidiert und analysiert die Daten um den Entwicklungstrend in den Bezirken und Regionen, hinsichtlich den Gründen der Vertreibung, humanitärer Nothilfe, Bedürfnissen der Verlängerung von Hilfsprogrammen und sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen mit Blick auf die vertriebenen Familien zu identifizieren.
Ergebnis des Eingreifens könnten technische Elemente sein, um die Bedingungen der Menschen, die im nationalen Register der vertriebenen Bevölkerung und der im Evaluierungsprozess befindlichen Menschen registriert sind, zu bestimmen; Erlangung von Beweisen, um die Durchführbarkeit hinsichtlich der Vergabe der Elemente der humanitären Hilfe, zu bestimmen; Verstehen der Gründe von Vertreibung und die Schaffung sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen mit Blick auf die Stabilisierung der vertriebenen Familien; Sicherstellung der Effizienz und Effektivität bei der Zuteilung der humanitären Hilfsmittel an vertriebene Familien.
Etwa 25 Tausend Hausbesuche wurden bei den Vertriebenen, die im Register der vertriebenen Bevölkerung erfasst sind, in den teilnehmenden Regionen durchgeführt.
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